Pressespiegel

Flüchtlingsunterkünfte müssen wieder einmal als Vorwand herhalten, um die Bebauung des Tempelhofer Feldes weiter voranzutreiben.

Auf dem Tempelhofer Feld sollen mindestens 1.100 weitere Unterkunftsplätze entstehen. Dort sollen Wohncontainer, die bereits für andere Standorte bestellt wurden, genutzt werden.

Der Tagesspiegel fragt: Ist der Flughafen Tempelhof Berlins Chance – oder das nächste Millionengrab?

Der Spiegel zum Streit über das Tempelhofer Feld.

Einfach nur dreist: Vorlage des Senats an das Abgeordnetennhaus über die Zukunft des Tempelhofer Feldes

Vier der Preisträger des Ideenwettbewerbs erklären, dass bei ihren Entwürfen keine Änderung des Tempelhofer-Feld-Gesetzes nötig sei.

Der Tagespiegel berichtet, SPD-Kandidat Krach hielte eine Volksbefragung zum Tempelhofer Feld für nicht umsetzbar. Die Zukunft des Tempelhofer Feldes sei eines der umstrittensten Themen in Berlin. Eine Volksbefragung, wie sie der Regierenden Bürgermeister will, lehne Krach ab. Bei möglichen Alternativen bliebe er aber vage.

radio eins berichtet, dass in Berlin immer mehr Flächen für neue Wohnungen, Supermärkte oder Infrastruktur versiegelt würden. Da gerade in Zeiten zunehmender Hitzewellen Parks und Grünflächen unverzichtbar für das Stadtklima seien, würden der BUND Berlin und der Berliner Mieterverein mit ihrer neuen Kampagne fordern: "Grüne Flächen retten – Hitzeschutz jetzt!".

BUND Berlin und Berliner Mieterverein starten die Kampagne „Grüne Flächen retten - Hitzeschutz jetzt!“.

Die "Bauwelt" schreibt, dass das Tempelhofer Feld als Freiraum erhalten bleiben muss, sei vielfach begründet und gesetzlich festgeschrieben und auch an Nutzungsideen hätte es nie gefehlt. Viele Büros hätten deshalb den Sinn eines erneuten Wettbewerbs hinterfragt. Nach der ganzen Aufregung blieben insgesamt Zweifel, ob der Wettbewerb wirklich zu Resultaten führt, die außerhalb dessen liegen, was man sich vorher schon vorstellen konnte.

Der Berliner Architekt Christoph Langhof hat einen Entwurf vorgestellt, der 12 große Wohntürme entlang des bestehenden Flughafengebäudes vorsieht.

Ein weiterer Plan für etwas, was Berlin nicht braucht. Aber er zeigt, was eigentlich brach liegt: Das Gebäude und nicht das Tempelhofer Feld.