Pressespiegel

Der BUND schreibt, Bausenator Gaebler geriere sich als Tempelhofer Feldherr. Weil das Volk nicht spure, wolle Gaebler für seine Bebauungsfantasien auf demTempelhofer Feld nun gleich ganz die Bevölkerung außen vor lassen und sogar auf das Feigenblatt einer Volksabstimmung verzichten.

Die taz schreibt, Berlins Regierender verspräche mehr Tempo bei der Feldbebauung, was zwar aussichtslos sei, aber trotzdem ein fatales Demokratieverständnis offenbare.

Die taz schreibt, dass Beteiligte der Dialogwerkstatt/des Ideewettbewerbs zum Tempelhofer Feld sauer sind, weil der Berliner Senat an der Bebauungsoption festhält und das Feld-Gesetz ändern will. Es wird auch von der „Floating University“ berichtet, bei der die angehenden Achitekti*nnen und Stadplaner*innen ihre Konzepte für eine mögliche Zukunft des Tempelhofer Felds ohne Änderung des Gesetzes vorstellen.

nd Aktuell berichtet, dass die Urheber der vier Sieger-Entwürfe des Ideenwettbewerbs, die keine Bebauung vorsehen, erklären, dass für eine Umsetzung ihrer Entwürfe keine Änderung des Tempelhofer-Feld-Gesetzes nötig sei. Das sei ihnen wichtig, denn sie würden befürchten, dass eine etwaige Änderung des Gesetzes, den Weg für eine Bebauung und Privatisierung des Feldes öffnen könnte.

Die taz nennt das Tempelhofer Feld Berlins Freiraum und schreibt, dass es bedroht ist.

Der Tagesspiegel schreibt, die Idee der CDU auf dem Tempelhofer Feld Bäume zu pflanzen den nächsten Versuch, dem freien Feld ein Ende zu bereiten und zwar nicht aus bau- oder klimapolitischer Notwendigkeit, sondern ausTrotz. Diese Idee sei weder neu noch gut.

Der Tagesspiegel schreibt, dass Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner trotz mehrerer Siegerentwürfe ohne zusätzliche Gebäude an einer Randbebauung des Tempelhofer Felds festhalten will.

Der Berliner Kurier schreibt von einer nervigen Debatte und fordert, das Tempelhofer Feld endlich in Ruhe zu lassen und nicht immer wieder die Frage neu zu stellen, ob das Tempelhofer Feld bebaut werden soll? Die Bürger hätten längst entschieden.

Am 24. Juni 2025 hat der Berliner Senat in einer Sitzung die Entscheidung getroffen, eine neue Wohncontaineranlage für Geflüchtete auf dem Tempelhofer Feld zu errichten.

Zwei Entwürfe mit Bebauung, vier ohne. Das Ergebnis ist eindeutig und ein Erfolg für unsere Initiative. Es ist auch ein Votum für den Erhalt des Tempelhofer Feldes. Dass der Senat drei Millionen Euro in den sogenannten Dialogprozess investiert hat, ist eine nicht zu rechtfertigende Geldverschwendung.