Aktuelles

Demokratie schwer gemacht. Blick zum Bürgerentscheid Oeynhausen

rbb online 09.05.2014 
Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Baustadtrat. Auf dem Gelände der Kleingartenkolonie Oeynhausen in Wilmersdorf will ein Investor 700 Wohnungen bauen. Die Kleingärtner haben den Verdacht, dass der Bezirk gemeinsame Sache mit dem Investor macht – und zeigten den Bezirksstadtrat Marc Schulte (SPD) wegen Aktenunterdrückung an. Hier lesen

Warum das Feld gut ist, wie es ist

taz Essay, 08.05.2014
Der als Provisorium entstandene Freiraum wird angenommen. Warum ist das so?
Hier lesen

Gebaute Illusionen

Frankfurter Rundschau Kolummne von Volker Heise, 06.05.2014
Die Sache mit den Wohnungen klingt zwar logisch, aber niemand traut dem Senat zu, auch nur ein einziges Bauprojekt anständig über die Bühne zu bringen, solange der Flughafenneubau vor sich hingammelt...Vor ein paar Ausgaben habe ich vorgeschlagen, den unfertigen Flughafen zu einem Mahnmal zu machen, habe dabei aber vergessen, dass es das Mahnmal schon gibt. Es liegt im Südwesten der Stadt und heißt Steglitzer Kreisel...Seit sieben Jahren steht das Hochhaus leer. Für den Leerstand zahlt der Senat jährlich 700.000 Euro.  Hier lesen

Stadtentwicklung - ein weites Feld

Der Freitag, 05.05.2014
(...)Es geht nicht nur um das Tempelhofer Feld. Es geht um die Frage: Wie wollen wir leben? Hier lesen

Die Lobbyisten formieren sich gegen den Volksentscheid

tl_files/thf100/bilder/news/logos-flyer-aktionsbuendnis-baulobby-wohlfahrtsverbaende.jpgBemerkenswerte Allianz: Berliner Immobilienlobby wirbt gemeinsam mit dem DGB, dem Landessportbund und den Wohlfahrtsverbänden (Deutsches Rotes Kreuz, Arbeiterwohlfahrt, Caritas etc.) für eine massive und teure Bebauung des Tempelhofer Feldes. Wohlfahrt für wen?
Hier die Pressemeldung der IHK

Mehr dazu:

Tagesspiegel, 08.04.2014: Anpfiff für den Volksentscheid
Steigende Mieten in Berlin seien „Detailfragen“- Diese würden innerhalb des Bündnisses ausgeklammert, wie Christian Wiesenhütter von der IHK betont. Hier lesen.

Berliner Zeitung, 08.04.2014:
Berlins Vermieter wollen in Hausaufgängen für den Wohnungsbau am Rand des Tempelhofer Feldes werben. Dem Berliner Mieterverein geht das zu weit. Hier lesen.

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Politwerbung: Die SPD schrumpft den Tiergarten

tl_files/thf100/bilder/news/spd_screenshot.jpgtaz, 07.04.2014
Ein SPD-Ortsverein will zeigen, dass das Tempelhofer Feld viel größer ist als der Tiergarten - und verliert dabei jegliches Maß.
Hier lesen.

Wo landet Tempelhof ?

Mietermagazin des Berliner Mietervereins April 2014 (pdf zum download), von Jens Sethmann

Über Sinn und Unsinn, Art und Ausmaß der geplanten Randbebauung hat sich eine heftige Diskussion entwickelt.  Doch abgestimmt wird nur über Ja und Nein. (...).

Mit einem interessanten Kostenvergleich:  

  • 317 Mio €: Geplante Zentral- und Landesbibliothek, geschätzte Kosten.
  • 320 Mio €: Wohnungsbauförderung für Berlin insgesamt für die nächsten 5 Jahre.

Was kostet das freie Feld

Die „amtliche Kostenschätzung“ des Senats für den Volksentscheid steckt voller Spekulationen und wilder Annahmen.

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Verwaltungsgericht gibt Eilantrag des BUND gegen Parkplanung auf dem Tempelhofer Feld statt

Das Berliner Verwaltungsgericht hat heute den Bau des Wasserbeckens auf dem Tempelhofer Feld gestoppt. Damit ist die gesamte Parkplanung des Senats in Frage gestellt. Aktive der Bürgerinitiative 100% Tempelhofer Feld hatten gestützt auf das Informationsfreiheitsgesetz durch Akteneinsichten die für die Klagevorbereitung entscheidende Unterlagen gesichtet und dem BUND Berlin zur Verfügung gestellt. Diese finden Sie hier > dokumentiert.

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Zehngeschosser auf dem Tempelhofer Feld

Berliner Zeitung 23.03.2014
Das Tempelhofer Feld soll „behutsam“ bebaut werden, heißt es. Was das bedeutet, wird jetzt deutlich: Fast ein Fünftel des des ehemaligen Flughafengeländes soll bebaut werden soll – mit bis zu zehngeschossigen Gebäuden.
Hier lesen in der Berliner Zeitung von Ulrich Paul.

Ein Fünftel? Falsch. Pardon, wir korrigieren gerne: Über ein DRITTEL (40%) des Feldes soll insgesamt laut Masterplan umgestaltet werden. Ein VIERTEL des Feldes soll bebaut werden. Hier finden Sie die Flächenrechnung zum Masterplan....

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Opposition ist geschlossen für den Volksentscheid

Tagesspiegel, 26.03.2014
"Geschlossene Opposition: Grüne, Linke und Piraten unterstützen den Volksentscheid gegen die Bebauung des Tempelhofer Feldes. Sie wollen nicht, dass die Koalition Fakten schafft – und kritisieren die SPD nach dem geplatzten Konsens." Hier lesen im Tagesspiegel.

Teuer in Tempelhof: Das 600-Millionen-Feld

Tagesspiegel, 20.03.2014
"Die Bebauung der Tempelhofer Freiheit wird mehr als eine halbe Milliarde Euro kosten. Ohne Zuschüsse des Senats wird das Vorhaben nicht auskommen. Das zeigen interne Papiere, die dem Tagesspiegel vorliegen". Von Rolf Schönball hier lesen. Diese Kosten sind seit 2010 intern bekannt.
Hier sind sie bei uns veröffentlicht.

Keine Zahlen bitte

Tagesspiegel, 20.03.2014
Berliner Koalition will nicht über Kosten reden. Zum zweiten Mal vertagt die Schwarz-Rot die unliebsame Kostendiskussion zur neuen Landesbibliothek. Das hat auch damit zu tun, sondern auch mit der Frage, ob der Neubau noch erwünscht ist - oder noch eher eine Alternative favorisiert wird.
Hier lesen im Tagesspiegel.

Wie sehr sollen sich die Berliner in die Entwicklung der Stadt einmischen?

Berliner Zeitung, 18.03.2014
„Wir können den Kollegen nicht zumuten, sich mit den Bürgern auseinanderzusetzen“, lässt die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung in der Kiehlsteg-Angelegenheit verlauten. Und läßt die Bürger von der Polizei wegtragen!
Von Frederik Bombosch in der Berliner Zeitung hier lesen.

Marktplatz der Immobilienspekulanten

neues deutschland, 11.03.2014
Europas Städte ziehen große Immobilieninvestoren an. Die Messe MIPIM in Cannes bringt sie zusammen. Auch Berlin ist prominent vertreten.
Hier ein Bericht im neuen deutschland.

Die Tempelhofer Freiheit GmbH bietet in Cannes das Tempelhofer Feld feil, hier die Verkaufsanzeige für das Tempelhofer Feld.  Und hier wird Senator Müllers Vortrag in einer Veranstaltung angekündigt.

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Ein Highway für das Tempelhofer Feld?

Tagesspiegel, 27.02.2014
Für die verkehrliche Erschließung des Areals gibt es zwar Ideen, allerdings sind sie noch in der Prüfung. Dem Tagesspiegel liegen die ersten Pläne vor. Nach derzeitigem Stand wird demnach parallel zum Tempelhofer Damm eine neue Straße entstehen, eine Art City Highway. Hier lesen.

Makler jubeln über Spitzenumsätze

Makler in Berlin jubeln über Rekordumsätze. Das Problem: Neuen Wohnraum brauchen vor allem jene, die sich die Spitzenmieten nicht leisten können.

Tagesspiegel, 13.02.2014
Von Ralf Schönball im Tagesspiegel hier lesen.

Wider die neoliberale Umstrukturierung der Städte

Ein Kommentar in der ZEIT von Kersten Augustin
Die Berliner werden über die Nutzung der größten innerstädtischen Freifläche der Welt entscheiden. Richtig so, denn Städtebau gehört in wahrhaft öffentliche Hand.
Hier lesen in der ZEIT vom 28.01.2014.

Das Feld ist pures Gold

taz, 12.01.2014 von Ralf Lautenschläger
Das Volksbegehren ist auch ein Zeichen gegen befürchtete Bodenspekulationen auf dem Tempelhofer Feld. Neu wäre das nicht: Schon einmal wurde aus der Fläche Kapital geschlagen.
Hier lesen in der taz.

Berliner Freiheit GmbH? Der Ausverkauf des öffentlichen Raums am Tempelhofer Feld

FAZ Blog 10 vor 8, 03.01.2014
Mit klarem Verstand rechnet Historikerin Marion Detjen im FAZ Blog 10 vor 8 mit Politik und Medien in Sachen Tempelhofer Feld ab. Hier lesen.

Wohnungsbezugsscheine jetzt auch für mittlere Einkommen!

Berliner mit einem monatlichen Nettoeinkommen von bis zu 1400 Euro haben dank neuer Einkommensgrenzen künftig einen Anspruch auf eine geförderte Wohnung. Rund 55 Prozent aller Berliner Haushalte haben nun Anspruch auf Sozialwohnungen. Der Haken: Sozialwohnungen sind knapp.
Hier lesen im Tagesspiegel vom 03.12.2013.

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Um die Feldlerche geht es nicht

„In mir möchte alles laut sein“: mit Staunen verfolgt Cäcilie Marie Böhmig (33) das Geschehen ums Tempelhofer Feld und ist verärgert.  Sie schrieb diesen Leserbrief, den das neukoellner.net am 19.12.2013 in leicht gekürzter Fassung gerne veröffentlicht hat.

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Das hat das Tempelhofer Feld nicht verdient

Volker Hassemer, Vorstand der Stiftung Zukunft Berlin, stellt die bisherigen Planungen für das Tempelhofer Feld in Frage.

Berliner Zeitung, 14.05.2013
(...) man müsste für die aktuelle Nutzung solche Flächen geradezu erfinden, so gut und erfolgreich werden sie angenommen.

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Sinken die Mieten durch die Bebauung des Tempelhofer Feldes?

Wird es mit der Teilbebauung des Tempelhofer Feldes mehr bezahlbaren Wohnraum für Haushalte mit durchschnittlichem oder sogar geringem Einkommen geben? Die Antwort ist ein klares NEIN! Im Gegenteil: Die Mieten steigen kräftig weiter!

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