Volksentscheid Tempelhofer Feld > 100% Tempelhofer Feld im Spiegel der Medien

Pressespiegel

Klartext: Notunterkunft oder Dauereinrichtung?

"Unter dem unwürdigen Verhalten der Regierenden leiden die Menschen die Hilfe am nötigsten haben"  - Betreiber Elias will eine klare Ansage vom Senat:  Was soll Tempelhof sein, eine Notunterkunft oder eine Dauereinrichtung? Hier der link zur Sendung rbb Klartext v. 09.12.2015

Bezahlbare Wohnungen für alle, Notunterkünfte für niemand

Telepolis, 12.12.2015 v. Peter Nowak Flüchtlingsunterbringung in Berlin und die Wohnungskrise. Am ehemaligen Haus der Statistik in der Otto Braun Straße in Berlin sollen Künstler und Geflüchtete zusammen wohnen, lernen und arbeiten. Noch handelt es sich um Zukunftsmusik. Bis zu 500 Geflüchtete könnten in dem Gebäude ein neues Wohn- und Arbeitsumfeld finden, wenn der Bezirk und Senat grünes Licht für das Projekt geben. "Hier sehen wir, wie Flüchtlinge untergebracht werden könnten, wenn sie als wohnungssuchende Menschen ernst genommen werden", erklärte eine Diskussionsteilnehmerin.

Müller: "Tempelhofgesetz" käme im Januar.

Schlusswort von Michael Müller in der Haushaltsdebatte im Abgeordnetenhaus.  aus dem newsblog des Tagesspiegels, 10.12.2015. Anm: Das vom Senat vorgelegte Gesetz zur Unterbringung und Versorgung von Flüchtlingen  sieht als einzige Massnahme die Aufhebung des Bauverbots auf dem Tempelhofer Feld vor. (km)

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Flüchtlinge in den Hangars: 2000 Menschen, null Duschen

Berliner Zeitung, 10.10.2015, von Thorkit Treichel. Es sind unhaltbare Zustände: Für die Bewohner der Massenunterkunft auf dem Tempelhofer Feld gibt es kaum sanitäre Einrichtungen. Noch in diesem Jahr sollen alle Hangars mit 4000 Menschen belegt sein. Doch die Bearbeitung des Konzepts liegt beim Senat.

Flüchtlinge aufs Feld – Senat räumt Fehler ein

Tagesspiegel 10.12.2015  von Thomas Loy. Kommunikativ sei nicht alles optimal verlaufen, sagt Staatssekretär Christian Gaebler. Jetzt soll die Planung zu Flüchtlingsunterkünften auf dem Tempelhofer Feld "transparenter" werden, mit einer Bürgerversammlung.

Chaos in der Flüchtlingspolitik: Falsche Versprechen, Angstmache mit Zahlen

taz, 06.12.2015 von Susanne Memarnia. Der Senat hat in Punkto Flüchtlinge keinen Plan: Sinnlose Gesetze werden angekündigt und teils gleich wieder kassiert, Senatoren operieren mit Falschmeldungen.

Warum legt sich der Senat mit 740.000 Berlinern an und nicht mit ein paar Spekulanten, die Immobilien leer stehen lassen?

Der Freitag, 08.12.2015 von Matthias Jauch.  Im Theatersaal des Heimathafens Neukölln präsentieren sich zentrale Probleme, mit denen die Stadt derzeit zu kämpfen hat.  Fragen aus dem Plenum: „Warum ist es bei diesen unmenschlichen Zuständen in den Hangars nicht möglich, den Gesetzesentwurf abzuschmettern?“ „Warum legt sich der Senat mit 740.000 Berlinern an und nicht mit ein paar Spekulanten, die Immobilien leer stehen lassen?“

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Gesetzesänderung wäre "wahnsinnig respektlos"

Tagesspiegel 08.12.2015, von Ralf Schönball. Eine Diskussion über das Tempelhofer Feld in Neukölln fand ohne Vertreter des Senats statt. Daniel Buchholz (SPD): Bei der Änderung eines Volksgesetzes müsse ohnehin eine "höhere Schwelle" gelten als bei Novellen von Parlamentsgesetzen.

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Das Tempelhofer Feld darf kein Sozialexperiment werden

Berliner Zeitung, Kommentar von Thorkit Treichel, 05.12.2015 "Zugegeben, geeignete Unterkünfte für all die in Berlin ankommenden Flüchtlinge zu finden, ist eine Mammutaufgabe. Doch der Senat macht es sich schlicht zu einfach. Eine künstliche Kleinstadt wie auf dem Tempelhofer Feld kann gefährliche sozialen Folgen haben."

Die Politik der Faulen

Neuköllner.Net, 03.12., v.Thorben Lehning, Die Abgeordnete Susanna Kahlefeld (Bündnis 90/Die Grünen)  beschreibt die Vorgehensweise der verantwortlichen Politiker und Beamten als „Politik der Faulen“. Es gäbe viele leere Gewerbehäuser, Büros und leerstehende Wohnungen, die jedoch nicht überprüft würden, da der Senat nur größere Liegenschaften sichte.