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Pressespiegel -  gibt es auf der Website einen besseren Platz?

Thf-Gesetz geändert, Massenlager für 7000 Menschen beschlossen

Tagesspiegel 29.01.2016, von Ralf Schönball : Mit den früheren Absichten von Bausenator Andreas Geisel (SPD), gleich alle ursprünglich für den Neubau von Wohnungen geplanten Flächen am Rande des Feldes doch noch in Beschlag zu nehmen, hat das am Donnerstag beschlossene Gesetz nur noch wenig zu tun. Der Widerstand gegen diese großzügige Revision des erst im vergangenen Jahr von der Mehrheit der Berliner gewollten Verbots jeglicher Neubauten auf dem Flughafen-Areal war zu groß.  

tl_files/thf100/news/20160129_Plaenedessenats0_rbbonline.pngMorgenpost, 29.01.2016 von Paula Czeinskowski. Daher ist der kleinste gemeinsame Nenner aller Sätze an diesem Donnerstag: "Wir haben nichts gegen Flüchtlinge, aber genug Leerstand in der Stadt – wieso also hier?"

Morgenpost, 29.01.2016 von Joachim Fahrun, Volksgesetz geändert, Weg frei für Flüchtlingsunterkünfte auf Tempelhofer Feld

Hier der Beitrag der Abendschau, 28.01.2016: Parlament billigt Tempelhofbebauung.

rbb-online 29.01.2016 .

Und hier das Video der Parlamentsdebatte (rbb-Mediathek)

 

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Überraschende neue Planung: Thf-Gesetz nicht mehr betroffen

tl_files/thf100/news/20160126_überraschendeneueplanungsenstadtum_kl.jpgDie Morgenpost, 26.01.2016 (von Joachim Fahrun) publiziert heute erstmals neue Pläne der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt.

  • 1) Die Massenunterkunft soll immer noch ausgeweitet werden von aktuell vier auf sechs Hangars (für je 700 Menschen). Geplant würde jetzt für ca 4000 Menschen.
  • 2) Die sechs Hallen die die Senatsverwaltung noch bis jetzt auf und neben dem Vorfeld plante, sind nicht mehr verzeichnet!

    Das ThF-Gesetz ist von dieser Planung nicht betroffen. (Das Vorfeld des Flughafens gehört nicht zum Geltungsbereich des ThF-Gesetzes)

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Ehem. Finanzsenator Nussbaum : Politik muss Bürgern die Wahrheit über Flüchtlingsheime sagen

BZ,26.01.2014: Ulrich Nussbaum in der BZ "An der Haarlemer Straße in Neukölln sollte auch nur temporär eine Notunterkunft entstehen. Dann wurden die Bauten um Millionen Euro teurer als geplant. Als es um den Rückbau ging, war daraus plötzlich eine unverzichtbare Vorzeigeeinrichtung geworden, die sogar erweitert werden soll. Abriss also ausgeschlossen. Nun beklagt der Bezirk, dass das Grundstück nicht längst durch den Senat vom privaten Investor angekauft wurde. Eine Debatte, die zeigt, dass die „temporäre Bebauung“ in politischer Sprache durchaus unterschiedlich ausgelegt wird.  -   Beim Tempelhofer Feld sollten die Pläne daher vorher geklärt werden, ohne späteren Auslegungsspielraum. Sonst kann man sich Volksabstimmungen künftig sparen." hier zum Artikel

Tempelhofer Feld: Demonstration gegen Massenunterkünfte

tl_files/thf100/news/20160123_demogegenmassenunterkünfte.jpgMorgenpost, 23.01.2016 Zu dem Protestzug am 23. Januar vor dem ehemaligen Flughafengebäude hatte die "Weisekiez Inni" aufgerufen. Sie ist aus einem Zusammenschluss von Nachbarn in Neukölln entstanden.Unter Federführung der "Weisekiez Inni waren es dann auch Flüchtlinge, die die Spitze des Demonstrationszugs bildeten. "Unsere Initiative ist vor allem durch den Gedanken an Integration getrieben".  Die Pläne des Senats  bedeuteten nur eine weitere Generation von Menschen, die nicht Teil der Gesellschaft werden.

Vertrauen ist hin

tl_files/thf100/news/20160121_OliOli.jpgrbb-online 22.01.2016, von Thorsten Gabriel  Mindestens nebulöse Äußerungen sowohl vom Regierenden Bürgermeister Michael Müller (SPD) als auch von Geisel zur Frage, ob das Feld wohl irgendwann einmal doch noch mit Wohnungen bebaut werden könnte, gaben dem angeknacksten Vertrauen in den vergangenen Monaten den Rest. "Inwieweit können wir jetzt dem Senat noch trauen, inwieweit werden jetzt nicht die Flüchtlinge missbraucht dafür, dass dieses Feld geöffnet werden soll für Investoren, für Baukonzerne um nachträglich doch noch Luxuswohnungen hier bauen zu können?", fragt einer der 100%-Kämpfer unter Beifall.

Bürger fordern bessere Flüchtlingsunterkunft: Mehr Presseecho auf die Bürgerversammlung

Tagesspiegel Videodokumentation , 22.01.2016 : Mit O-Tönen z.B. von Flüchtlingsstaatssekretär Glietsch - dass sich die Mindeststandards für Notunterkünfte leider "verschoben" hätten; von Bildungsstaatssekretär Reckles - dass der Senat keine Flüchtlingsschule auf dem Feld zulassen werde (Anm: Wieso "zulassen"? Sind die Pläne denn nicht vom Senat? ); und von Bürgermeisterin Giffey.

Süddeutsche, 22.01.2016 , von Von Hannah Beitzer : Die Rhetorik der Alternativlosigkeit kommt nicht gut an beim Publikum. "Wenn Sie sich an das Gesetz des Volkes nicht halten - wie sollen wir Ihnen da glauben?", fragt ein Anwohner.

Deutschlandradiokultur, 22.01.2016 Von Wolf-Sören Treusch: Berliner streiten über Tempelhofer Feld. Hörbeitrag mit Tonaufnahmen  aus der Versammlung! z.B. Bildungsstaatsekretär Reckles "Eine denkwürdige Veranstaltung. Das ist für mich gelebte Demokratie in Berlin " (podcast)

heute (ZDF), 22.01.2016 Nachrichen und heute journal

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Bürgerversammlung: „Aufhören“, „Lügner“, „Buh“

tl_files/thf100/news/20110121_bannerhändeweg.jpgBerliner Zeitung 21.01.2016 von Ulrich Paul. Alte und Junge, gutbürgerliche Ehepaare und Studenten – ein gemischtes Publikum ist am Donnerstag in die Haupthalle des alten Flughafens gekommen. Zum Beispiel Dorothea Proll aus Mariendorf. Sie hat mit einer Bekannten ein Plakat gemalt. Darauf steht, dass die Politiker, die den Volksentscheid abfertigen wollten, „den Abflug verdienen“. „Ich glaube, viele Berliner denken so“, sagt sie. Neben ihr sitzt Brigitta Tunkar aus Neukölln. Sie sagt: „Volksentscheide zu kippen, ist ein Verbrechen gegen das Volk.“

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Tempelhof ist die größte, schlechteste und wahrscheinlich teuerste Flüchtlingsunterkunft in Berlin

tl_files/thf100/news/20160121_tommy.jpgTagesspiegel, 21.01.2016, von Thomas Loy, Ralf Schönball,

Tempelhof sei„kein Ort, an dem Flüchtlinge längere Zeit leben sollten“, sagte Glietsch. Länger bedeutet für ihn: Monate. Dem hielt Georg Classen vom Berliner Flüchtlingsrat entgegen, die Hangar-Flüchtlinge seien bereits von Anfang an dabei, also seit Oktober. „Zwei Quadratmeter pro Person, ohne Privatsphäre, ohne Perspektive. Tempelhof ist die größte, schlechteste und wahrscheinlich teuerste Flüchtlingsunterkunft in Berlin.“ Classen sagte, er befürchte weniger Aggression als „Depression“ in den Hangars.

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Widerstand gegen "Flüchtlingsdorf Tempelhof" wächst

tl_files/thf100/news/20162101_podium.jpgMorgenpost, 21.01.2016 Es wäre die größte Unterkunft bundesweit. Dagegen wird starker Widerstand laut. So viele Menschen auf so engem Raum seien ein Ghetto, kritisierten etliche Teilnehmer der Versammlung. Unter diesen Umständen sei es nicht möglich, die Asylsuchenden zu integrieren. Zudem teilten viele die Befürchtungen der Initiative "100% Tempelhofer Feld", dass der Volksentscheid von 2014 ausgehebelt und nun doch eine Bebauung auf dem Areal ermöglicht werden soll.

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Flughafen-Areal soll XXL-Flüchtlingslager werden

B.Z. 21.01.2016 Auf dieses Aufeinandertreffen hätten viele Senatspolitiker sicherlich gerne verzichtet! Unter den mehr als 1000 Anwesenden fast ausschließlich Gegner des Vorhabens!  Immer wieder wurden die Senatsvertreter von lautem Pfeifen und Buhrufen unterbrochen („Warum schafft das München nur Berlin nicht“). Nur schwer wollten sich die Anwesenden von den Argumenten überzeugen lassen. Ein ehemaliger Flüchtling fragte unter Applaus: „Wie sollen die Menschen dort deutsch lernen, wenn dort keine Deutschen sind?“

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